Warum ist Unisex-Mode eigentlich so… verdammt langweilig?

Rowan, 25 und aus dem englischen Brighton, stimmt zu. „Genderneutrale Klamotten können so öde sein.“ Deswegen kauft sie ihre Alltagskleidung zwar in der Frauenabteilung, sucht sich aber auch genderneutralere oder maskuline Klamotten, um ihre butch Identität und Sexualität besser ausdrücken zu können. „Ich wünsche mir Kleidung mit genderneutralem Kontext“, sagt sie, „aber die finde ich meistens nur im Zusammenhang mit Sex und Sexualität, also zum Beispiel Fetisch-Outfits.“ Als ich Rowan frage, ob sie sich mehr Unisex-Kollektionen wünschen würde, sagt sie allerdings: „Ich glaube nicht, dass es hilfreich wäre, überall eine genderneutrale Kategorie zu haben, für die ich dann ein Vermögen ausgeben könnte. Solche Klamotten kosten nämlich meistens mehr.“Source